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Handwerkskammer Wiesbaden

"Tag des Handwerks" - was es zu erleben gab!

Am 18. September 2021 wurde dieses Jahr bundesweit das Handwerk gefeiert.

Da aufgrund der Coronabeschränkungen derzeit kaum Veranstaltungen in Präsenz realisierbar sind, hat die Handwerkskammer Wiesbaden verschiedene digitale Angebote ins Leben gerufen, um für das Handwerk zu werben.

"Handwerk live" – Digital

Um jungen Menschen handwerkliche Erfahrungen zu vermitteln, öffnete das Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) Wiesbaden II "Robert-Werner-Haus" in den vergangenen Jahren anlässlich des Tag des Handwerks seine Werkstätten. Da die Veranstaltung "Handwerk live" auch in diesem Jahr nicht im gewohnten Rahmen ausgerichtet werden konnte, ist nun ein digitales Erkunden der unterschiedlichen Handwerksberufe möglich. Seit September präsentiert die Handwerkskammer Wiesbaden auf ihrer Homepage ihre drei Bildungszentren in Wiesbaden und Wetzlar in 360 Grad Panorama-Optik.

Die virtuellen Besucher der Bildungszentren können sich mit Hilfe einfacher Bedienfelder interaktiv innerhalb der einzelnen Ausbildungsbereiche und Werkstätten in alle Richtungen drehen, Details heranzoomen sowie über Infobuttons Filme und Zusatzinformationen abrufen. Der Auftritt "Handwerk live" – Digital ist eine neue Möglichkeit, sich über handwerkliche Berufsbilder wie Dachdecker, Kraftfahrzeugmechatroniker, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik oder Friseur zu informieren. "Mit dem Rundgang per Mausklick möchten wir zusammen mit den Kreishandwerkerschaften in Wiesbaden und Wetzlar Schülern, Eltern und Lehrern ein Angebot zur Berufsorientierung machen", erklärte Christoph C. Gluche Hauptabteilungsleiter der Berufsbildungs- und Technologiezentren der Handwerkskammer Wiesbaden

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Handwerkskammer Wiesbaden

 www.hwk-wiesbaden.de/handwerklive

Talkrunde "Frauenpower im Handwerk"

Welche Rolle spielen Frauen im Handwerk? Wie wichtig ist es, ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Männern und Frauen in einem Gewerk zu schaffen? Und wie sieht es eigentlich mit den Karrieremöglichkeiten aus? Fragen dieser Art wurden bei der Talkrunde "Frauenpower im Handwerk" auf der Terrasse der Handwerkskammer Wiesbaden diskutiert. Kammerpräsident Stefan Füll betonte, dass es im Handwerk keine typischen Frauen- und Männerberufe mehr gebe und die Zukunftsaussichten vielversprechend seien. Als Gesprächspartnerinnen waren Esther Hummel, Meisterin im Maler- und Lackiererhandwerk und Inhaberin der Ferdinand Hummel Baudekoration GmbH, Hannah Sophie Wienzek, Meisterin im Kosmetikerhandwerk, und die Gesellin im Hörakustikerhandwerk Luisa Marie Triebert zu Gast in der Talkrunde. Der Dialog dauerte rund 45 Minuten. HR-Moderator Kai Völker führte durch das Gespräch. Auf dem YouTube-Kanal der Kammer, unter www.youtube.de/hwkwiesbaden, ist die Talkrunde abrufbar.

Auf der Terrasse der Handwerkskammer wurde die Talkrunde "Frauenpower im Handwerk" aufgezeichnet. Mit dabei (von links) Stefan Füll, Hannah Sophie Wienzek, Esther Hummel, Luisa Marie Triebert, Kai Völker und das dreiköpfige Team der Produktionsfirma Casamotion.
Handwerkskammer Wiesbaden
Auf der Terrasse der Handwerkskammer wurde die Talkrunde "Frauenpower im Handwerk" aufgezeichnet. Mit dabei (von links) Stefan Füll, Hannah Sophie Wienzek, Esther Hummel, Luisa Marie Triebert, Kai Völker und das dreiköpfige Team der Produktionsfirma Casamotion.

MacherPodcast feierte Geburtstag

Da aufgrund der Corona-Pandemie derzeit viele Unterstützungsangebote zur Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler wie Betriebspraktika oder Ausbildungsmessen nicht im gewohnten Umfang verfügbar sind, entstand die Idee, mittels eines Podcast die Berufsorientierung "hörbar" und jederzeit verfügbar zu gestalten. Am Tag des Handwerks im vergangenen Jahr fiel der Startschuss für den MacherPodcast der Handwerkskammer Wiesbaden. Am diesjährigen Tag des Handwerks feiert das Format seinen ersten Geburtstag. In den bisher 14 Folgen wird jeweils ein Handwerk vorgestellt. Dafür beschreiben erfolgreiche Handwerkerinnen und Handwerker ihr Tätigkeitsfeld, erzählen von ihrem Arbeitsalltag, wie sie im Handwerk gelandet sind und was an ihrem Beruf so einzigartig ist. Die kurzweiligen Interviews, die Maja Ebertshäuser, Giulia-Mercedes Sieber und Dirk Kornau mit den Gesprächspartnern aus dem Handwerk führen, dauern rund 30 Minuten. Über die Homepage der Handwerkskammer Wiesbaden kann kostenfrei auf den MacherPodcast zugegriffen werden - aber auch über andere Plattformen wie Soundcloud, Spotify oder iTunes kann der Podcast angehört werden.

In der 14. Folge spricht Dirk Kornau mit Ibrahim Demir, Schuhmachermeister und Inhaber von "Meisteratelier Demir" in Wiesbaden, über hässliche und schlechte Schuhe, Barfußlaufen und den Ratschlag, auch mal mit Obdachlosen zu sprechen. Der 45-Jährige fertigt hochwertige Maßschuhe und gilt als einer der besten Maßschuhmacher Deutschlands. 1999 wurde Ibrahim Demir im Rahmen des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks als 1. Bundessieger im Schuhmacherhandwerk ausgezeichnet. Der "Gott der Schuhe" hat sich mittlerweile auch zum Yogalehrer ausbilden lassen und legt Wert darauf, immer sein Bestes zu geben. Maßschuhe zu tragen hat für ihn nichts mit Geld zu tun. Für ihn sind Maßschuhe, die bis zu 4.000 Euro kosten können, vielmehr ein Ausdruck von Qualität, Wertschätzung und Nachhaltigkeit. Was ihn antreibt? Wenn Kunden sein stilvoll eingerichtetes Ladengeschäft mit einem Lächeln verlassen.

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MacherPodcast - Handwerkskammer Wiesbaden · 14. Folge: Dirk Kornau und me. Ibrahim Demir

Aktionen der bundesweiten Imagekampagne

Wie klingt eigentlich Handwerk?

Der Sänger Benoby hat diese Frage mit seinem Song "Was für immer bleibt" musikalisch beantwortet. Der Song beschreibt das Lebensgefühl von über 5,6 Millionen Handwerkerinnen und Handwerkern, er fängt ihre besondere Haltung und ihren inneren Antrieb ein. Denn so vielfältig die einzelnen Handwerkerinnen Handwerker und ihre Gewerke auch sind, sie alle sind durch dieses gemeinsame Lebensgefühl miteinander verbunden: Sie identifizieren sich mit dem, was sie tun. Sie wollen anpacken, mitgestalten und etwas bewegen, sind geerdet, erfüllt und stolz.

"Was für immer bleibt" ist eine Hommage an alle Handwerkerinnen und Handwerker. Und an das, was sie Tag für Tag leisten.

Lust mal reinzuhören? Hier der Link zum kompletten Song von verschiedenen Streamingdiensten:  BenobyDH.lnk.to/WasfuerimmerbleibtDH



Auf YouTube ist bereits jetzt der Film zum Song zu sehen:

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Benoby Handwerkersong
handwerk.de

Fotoaktion: "Wir tun, was bleibt - (D)ein Blick ins Handwerk"

Deutschlands Handwerkerinnen und Handwerker wissen, was sie tun. Und was sie tun, das bleibt. Denn ganz gleich, ob am Ende eines Arbeitstags ein Werkstück für die Ewigkeit entstanden ist oder ein Produkt für einen kleinen Genussmoment – handwerkliches Schaffen geht immer einher mit dem guten Gefühl etwas zu tun, was Sinn macht. Dieses gute Gefühl in Bilder zu bannen, hatte sich die Fotoaktion zum elften Tag des Handwerks zum Ziel gesetzt. Unter dem Motto: "Wir tun, was bleibt – (D)ein Blick ins Handwerk" konnten Handwerkerinnen und Handwerker bundesweit mit ihren Fotos zeigen, wie ihr Arbeitsalltag aussieht und wie glücklich und erfüllt sie in ihrem Handwerk sind.

Schauen Sie sich die entstandene Fotogalerie auf www.handwerk.de an.

TDH_2021_Titelbild WCC
handwerk.de

Kornau_Dirk_neu2020

Dirk Kornau M.A.

Abteilungsleiter Kommunikation und Veranstaltungen

Bierstadter Straße 45
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Telefon 0611 136-154
Telefax 0611 136-8154
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Ebertshäuser_Maja_2020

Maja Ebertshäuser B.A.

Kommunikation und Veranstaltungen

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